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Nouvelle Vague.

Publié le 06/12/2021

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Nouvelle Vague.
Nouvelle Vague (französisch: neue Welle), Sammelbegriff für eine Strömung innerhalb des französischen Films, deren Regisseure Ende der fünfziger bis Anfang der
sechziger Jahre mit ihren stilistisch durchaus heterogenen Debütfilmen, aber auch in zahlreichen Publikationen die politique des auteurs, den individuellen Autorenfilm,
propagierten. Hierzu gehörten Claude Chabrol mit Le Beau Serge (1959) und Les Cousins (1960), François Truffaut mit Les Quatre cents coup (1959), Alain Resnais mit
Hiroshima mon amour (1959, Drehbuch Marguerite Duras) und Jean Luc Godard mit À bout de souffle (1960). Auch Éric Rohmer und Jacques Rivette drehten in diesen
Jahren mit Le Signe du lion bzw. Paris nous appartient ihre ersten Kinofilme. Die jungen Cineasten, viele von ihnen Mitarbeiter der 1951 gegründeten Filmzeitschrift Cahiers
du cinéma, hatten ihr Filmverständnis in der Pariser Cinémathèque erworben. Siehe auch Filmgeschichte
Der einzige gemeinsame filmästhetische Nenner der Nouvelle Vague war ein gewollt unperfekter, spontan wirkender Stil, für den die häufig gebrauchte Handkamera
charakteristisch wurde, sowie eine Vorliebe für das Drehen von Alltagsszenerien an Originalschauplätzen. Der Titel des Episodenfilms Paris vu par ... (1964), an dem sich
mehrere Regisseure der Richtung beteiligten, verweist programmatisch auf dieses Gestaltungsprinzip. Charakteristisch ist auch der spielerische Umgang mit Filmzitaten: In
den Kinoproduktionen der Gruppe mischten sich Einflüsse des deutschen Stummfilms (deutscher Film) und des US-amerikanischen Films; zu den erklärten Vorbildern
zählten Alfred Hitchcock, Howard Hawks, John Ford, Vincente Minnelli oder Nicholas Ray. Im Lauf ihres Schaffens fanden die einzelnen Regisseure zu einem je eigenen
unverwechselbaren Stil: Die letzten gemeinsamen Diskussionen und Aktionen datieren Ende der sechziger Jahre. Chabrol wurde zum Chronisten des Bürgertums; Philippe
de Broca drehte ironische Lustspiele und Abenteuerfilme; Godard kreierte den Stil des zeitkritischen Essay-Films, Rohmer drehte zwischen 1963 und 1973 seine Contes
moraux; Rivette entwickelte einen atmosphärischen Stil, der in seinem mehr als zwölf Stunden dauernden Film Out one (1971) seinen adäquaten Ausdruck fand, und
Truffaut wurde mit seinem vielseitigen OEuvre zu einem der - auch kommerziell - erfolgreichsten Filmschaffenden des zeitgenössischen europäischen Kinos (Jules et Jim,
1961; Baisers volés, 1968; La Nuit américaine, 1972).

Verfasst von:
Cornelia Fischer
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